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Speziell für Blinde und Sehbehinderte …

Von Beginn an hat die PHÄNOMENTA versucht, die Ausstellung für Menschen mit Behinderungen soweit wie möglich nutzbar zu machen: Selbstverständlichkeiten wie Behindertenparkplätze, barrierefreie Zugänge von außen, Aufzüge und Rampen im Inneren des Gebäudes sowie geeignete Toiletten sind eingerichtet. Auch die Stationen wurden, wenn möglich, so geplant und gebaut, dass sie mit dem Rollstuhl unterfahrbar sind und die Bedienungselemente sich gut erreichen lassen.

Anfang der 2000er-Jahre betrieb die PHÄNOMENTA in Zusammenarbeit mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Lüdenscheid und Umgebung jeweils für einige Tage das „Café Unsichtbar“. In diesem völlig dunklen Café mussten sich die Besucher tastend und hörend zurechtfinden, sie wurden von blinden und sehbehinderten Vereinsmitgliedern betreut und bedient. Eine parallele Sonderausstellung gab Einblick in die Hilfsmittel, die Blinden zur Verfügung stehen.

Im Zuge der Erweiterung 2015 fanden Gespräche mit dem ehrenamtlich tätigen Behindertenbeauftragten der Stadt Lüdenscheid statt, die den Fokus nochmals verstärkt auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen legten.

In diesem Zusammenhang wurde das schon länger geplante und in Vorbereitung befindliche Projekt „Fledermauspfad“, ein Angebot speziell für Blinde und Sehbehinderte, fertig gestellt.

Der Pfad umfasst 19 Stationen aus dem akustischen und taktilen Bereich, die an einer Plakette mit dem Symbol „Fledermaus“ und dem Wort Fledermauspfad in Brailleschrift erkennbar sind. Diese Handreichungen enthalten die zugehörigen Texte, die man auch an den Vertiefungsstationen und im Internet finden kann, und Hilfestellungstexte für Besucher, die die Blinden und Sehbehinderten in der Ausstellung begleitend betreuen.

Selbstverständlich steht ein Mitarbeiter der PHÄNOMENTA für unbegleitete Blinde und Sehbehinderte zur Verfügung.

Das Team der PHÄNOMENTA Lüdenscheid
wünscht Ihnen viel Spaß!